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Wie finde ich den richtigen Beruf?

Regionalleiter der Bundesagentur besucht Berufsinformationstag an der Realschule Haag

 

Obwohl es Samstag ist und erst 9.00 Uhr morgens, herrscht Hochbetrieb an der Realschule Haag. Über 150 junge Leute tummeln sich im Rundbau, zusammen mit ihren Eltern, Lehrkräften und den Vertretern von 60 Firmen, Fachschulen und weiterführenden Schulen. Es ist Berufsinformationstag und die Schülerinnen und Schüler der 8., 9. und 10. Jahrgangsstufe haben die Möglichkeit, sich über verschiedenste Berufsbilder umfassend zu informieren. Es gilt Kontakte zu knüpfen für eine Praktikumsstelle oder einen Ausbildungsvertrag.

In seiner Begrüßung weist Schulleiter Hermann Huber auf die Chancen hin, die sich den jungen Menschen am Berufsorientierungstag bieten. Michael Vontra, Regionalleiter der Bundesagentur für Arbeit in den Landkreisen Mühldorf, Altötting, Traunstein und Berchtesgadener Land hebt die langjährige Arbeit der Lehrkräfte der Fachschaft Wirtschaftswissenschaften und der Schulleitung der Realschule Haag lobend hervor und sagt weiterhin Unterstützung zu. Es ist entscheidend, den richtigen Beruf zu wählen. Die Basis für ein glückliches Leben ist die Freude an der Arbeit. Die Hauptaufgabe der Schülerinnen und Schüler an diesem Tag ist es deshalb, in den Vorträgen und vor allem im persönlichen Gespräch mit den „Profis“ möglichst viel über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten in Erfahrung zu bringen.

Die Bandbreite ist beeindruckend: Sie erstreckt sich von den verschiedensten Fachschulen (Ergotherapie, Ernährung und Gesundheit, Musik, Pflege) über den Einzelhandel, den Lebensmittelbereich bis hin zu technischen, sozialen und gestalterischen Ausbildungsrichtungen. Das Handwerk ist ebenso vertreten wie der Finanz- und Verwaltungsbereich, Polizei und Bundeswehr. Die Vertreter von FOS und Gymnasium erläutern den Weg zu Abitur und Studium. Die Berufsberaterin der Bundesagentur für Arbeit gibt genauso Hilfestellung und Tipps wie der Beratungslehrer der Schule.

Einig waren sich am Schluss alle Beteiligten – Schüler, Eltern und Firmenvertreter – dass ein derartiger Austausch einen Gewinn in jeder Hinsicht darstellt, da man Perspektiven schaffen, falsche Bilder korrigieren und neue hinzugewinnen kann und gemeinsam an der Zukunft der jungen Menschen „baut“.

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